Die Erstbesteigung des Olympus Mons
von Vincent Sauer
Ein Praktikant, eine Generalin, der Präsident, und ein zum Kind gewordener schwedischer Stararchitekt wollen das Leben wieder lieben: Ein Abenteuer muss her. Auf der Erde gibt es bloß alltägliche Monotonie, unendliche ärztliche Diagnosen, bürokratische Hürdenläufe und Sachen, die man nicht ändern kann. Es liegt also nahe, dass sie gemeinsam versuchen, den Olympus Mons zu besteigen, einen Schildvulkan, 26km hoch und auf dem Mars. Da oben ist es kalt und gehörig dunkel. Obacht! Das Stück ist kein wissenschaftlicher Beitrag zu den physikalischen Grundlagen einer Marsmission. Es ist eine Allegorie – ganz am Ende können alle rodeln gehen.
„Die Erstbesteigung des Olympus Mons“ ist die Entscheidung zu einer Umarmung dessen, was sich nicht überwinden lässt: die dunkle Zeit, Menschen, Figuren, man selbst.
Mit Bernardo Arias Porras, Wiebke Puls, Anja Signitzer & Martin Weigel
Regie Heinrich Horwitz
Dramaturgie Viola Hasselberg
Regieassistenz Malene Pastor
Inzpizienz Hanno Nehring